Warum hakt das Ressourcen-Management in MH Wilds so extrem?
Beim Tracking von großen Monstern gab es plötzlich diese Millisekunden-Hänger, die beim präzisen Ausweichen absolut tödlich sind. Die Standard-Timings vom Crucial DDR4 3200MHz 16GB Kit kamen mit den massiven Umgebungsdaten nicht klar; die Latenz des Speichercontrollers schwankte extrem zwischen 82 - 95 ns, was die Frame-Time von 12 ms auf bis zu 38 ms hochtreiben ließ. Zuerst habe ich im Windows-Energiemodus auf 'Ultimative Leistung' gestellt, aber das hat gar nichts gebracht, außer dass der RAM auf 62 °C hochgeschossen ist – ein totaler Griff ins Klo. Dann bin ich ins BIOS und habe die Haupt-Timings manuell auf 16-18-18-36 verschärft und die Spannung von 1,2 V auf 1,35 V angehoben. In HWiNFO sah man sofort, wie die Latenz auf 68 - 74 ns sank und das Bild endlich flüssig lief. Beim ersten Versuch, den tRFC-Wert zu drücken, gab es ständig Random-Reboots, bis ich den Wert auf 560 Zyklen gelockert habe. Jetzt pendelt die Temperatur stabil bei 48 - 54 °C und die Lese-Schreib-Kurven in AIDA64 sind glatt wie eine gestrichene Fläche